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Willkommen!

Willkommen auf der Seite der Bürgerinitiative GiftmülldepoNIE Bad Salzuflen e.V.
Hier finden Sie alle Infos über die BI. Die neusten Projekte und alle wichtige Termine. Unteranderem gibt es eine Bildergalerie und eine Kinderseite für unsere jungen Mitglieder.



Termine 2012

Die Termine für 2012 wurden eingetragen.



Bebauungsplan Leopoldshöher Straße

Die BI hat Ihre Stellungnahme zum derzeitigen Bebauungs-Plan zum Gewerbe- und Instustriegebeit an der Leopoldshöher Str. bei der Stadt abgegeben. Als nächsten Schritt müssen alle Eingaben bewertet werden. Danach wird der Planungsausschuss darüber befinden.

Bislang hält die Politik an diesem irrsinnigen Plan fest und hofft, dass sie damit durchkommt den Anwohnern an der Sölterstraße einen 10-12m hohen Lärmschutzwall auf der Südseite der Häuser vor die Nase zu setzen. Dabei gibt es durchaus Alternativen.

mehr hier..


Dachser Ausbau

Im Januar 2011 hat uns die Fa. Dachser über die Bauabsicht des Erweiterungsbaus informiert. Die Kapazität wird nahezu verdoppelt und stellt gleichzeitig die Endausbaustufe für den Standort Lockhausen dar.

Zeitgleich haben wir auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, dass wir ein eigenes Schallgutachten in Auftrag geben, dass den Dachser-Lärm misst. Wir haben mit der Dekra ein staatlich anerkanntes Institut gefunden, die dieses Ende April bei entsprechender Windrichtung gemessen hat. Dieses hat ergeben, dass in der lautesten Nachtstunde (4-5 Uhr morgens) die amtlichen Grenzwerte von 45 dBa um 5 dBa überschritten wurden. Dabei waren hauptsächlich die Weckselbrückenrangierfahrzeuge und Metallschläge die ausschlaggebenden Schallemissionen. Bis dato haben wir immer gesagt, dass Dachser zu laut ist, aber haben nun mit einem offiziellen Gutachten endlich den Beweis. Daraufhin wurden auch Dachser, die Stadt und der Kreis von uns mit einem Begleitschreiben von 41 Anwohner-Unterschriften über den Sachstand informiert und um eine Stellungnahme gebeten.

Von der Stadt haben wir bis heute noch keine Antwort erhalten, trotz Einschaltung eines Anwalts.

Mit Dachser stehen wir seither in regem Kontakt. Es gibt eine Fülle von Maßnahmen, die seitens Dachser angedacht bzw. umgesetzt werden, wie zum Beispiel: Einsatz eines zweiten Fahrzeugs für das Rangieren der Wechselbrücken, damit das eine Fahrzeug nicht ständig mit Vollgas fahren muss, Ladebrücken-Erneuerung an der Südseite, Vorzeitiges Ersetzen von Gabelstaplern durch leisere, Mitarbeiterschulung, Lärmschutzwand, uvm.

Die Bürgerinitiative, sowie betroffene Bürger erledigen somit die behördlichen Aufgaben der Überprüfung der von der Firma Dachser in Auftrag gegebenen Gutachten.

Eine Unterstützung von behördlicher Seite findet schlicht nicht statt,


Dorfreinigung

am Samstag 26.03.2011 trafen sich über 40 Lockhauser um das Dorf von Müll zu befreien. Die Bürgerinitiative GiftmülldepoNie Bad Salzuflen e.V. hatte dazu aufgerufen, um alle maßgeblichen Ortsdurchfahrtstrassen und andere stark frequentierte Wege von Unrat zu befreien. Die alljährlichen treuen Helfer wurden unterstützt von den Minikickern des TUS Lockhausen und der Feuerwehr Lockhausen.

Nach 2 Stunden Sammeln konnten über die kuriosesten Funde bei Pommes, Würstchen und Getränken im Gemeindehaus stolz berichtet werden. Kleine Aufmerksamkeiten für die Kinder wurden von der Sparkasse Lemgo gesponsert.

Bei schönstem Wetter hat die Aktion allen Beteiligten großen Spaß bereitet und findet im nächsten Jahr sicher wieder statt.

Fotos


Jahreshauptversammlung

Am Mittwoch, 09.02.2011 fand in der Gaststätte Dreiländereck die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative GiftmülldepoNie Bad Salzuflen e.V. statt bei der der Vorstand komplett wiedergewählt wurde.

Der Vorstand berichtete unter anderem über folgende Top-Themen: Lärmemissionen der A2, die Planungen des Gewerbegebiets Leopoldshöher Str. und die Dachser-Erweiterungspläne.

Zum Projekt A2-Verkehrslärm wurde erklärt, dass nach diversem Schriftverkehr mit StraßenNRW fristwahrend Klage erhoben wurde um nachtrläglichen aktiven Lärmschutz einzufordern. Ein entsprechendes Schallgutachten steht hier noch aus. Danach wird entschieden,ob die Klage weiter aufrechterhalten bleibt. Beim Gewerbegebiet Leopoldshöher Str. ist zur Zeit die Situation, dass nach Abschluss der frühzeitigen Bürgerbeteiligung nun die 2. Phase erwartet wird. Hier war man sich einig, dass der aufgestellte B-Plan in der derzeitigen Form rechtlich schwer durchsetzbar sein wird und eine Überarbeitung unbedingt erforderlich ist. Aktuell plant darüber hinaus Dachser einen Erweiterungsbau. Die vorhandene 5.700qm Halle soll dieses Jahr um weitere 4.800qm Richtung Osten verlängert werden. Dieser Plan wurde kürzlich von Dachser in einer Anliegerversammlung vorgestellt. Hier befürchten die Anwohner noch mehr LKW-Verkehr und mehr Lärmemissionen. Eine weitere Versammlung wird es im April bei Dachser geben.


Aktuelles

Aktuelles vom 12.09.2010


Straßenlärm in Lockhausen - eine unendliche Geschichte


Gewerbegebiet Leopoldshöher Straße in Lockhausen


Pressebericht

Die ersten Bescheide auf unsere Anträge zur Errichtung nachträglichen Lärmschutzes an der A 2 sind ergangen. Wie nicht anders zu erwarten..., abschlägig.

Die zu der Ablehnung führenden Argumente entsprechen im Großen und Ganzen den seit Jahren immer wieder vorgebrachten allgemeinen Aussagen und der Verwendung der immer wieder durch uns gerügten veralteten Zahlen. Wieder gibt es keine Gegenüberstellung der aktuellen Ist-Situation mit den im ursprünglichen Planungsverfahren zum 6-streifigen Ausbau ermittelten Werten. Die Bearbeitung entspricht u.E. in keiner Weise des Erfordernissen des VwVfG NRW insbesondere den Paragraphen 24 (... die Behörde hat alle, auch für die Beteiligten günstige Umstände zu berücksichten...) und 25... (Beratung und Auskunft...,).

Neu ist allerdings, dass man nunmehr u.a. auch die Messungen und Hochrechnungen der von den Kreisen veranlaßten Aktion in die Argumentation mit aufnimmt. Seit Jahren weigert sich der Landesbetrieb Straßen, Messungen vorzunehmen oder bereits erfolgte Messungen auch nur anzusehen. Diese jetzt (weil es gerade günstig erscheint??) als Begründung für angeblich nicht fehlgeschlagene Verkehrsprognosen zu verwenden, stellt doch einen sehr interessanten Aspekt dar, der die Ernsthaftigkeit der Behörde sich mit unserem Antrag fair auseinander zu setzten, sehr fraglich erscheinen läßt.

Zum wiederholten Mal wird versucht unseren Rechtsanspruch auf Einhaltung gesetzlich vorgegebener Lärmwerte zu ignorieren. Wir werden uns weiter für unsere Gesundheit engagieren und Widerspruch gegen die Bescheide einlegen.

Interresierten und betroffenen Bürgern stellen wir wieder ein Musterschreiben zur Verfügung.



Dorfreinigung

am Samstag 27.03.2010 trafen sich 35 Lockhauser um das Dorf von Müll zu befreien. Die Bürgerinitiative GiftmülldepoNie Bad Salzuflen e.V. hatte dazu aufgerufen und alle maßgeblichen Ortsdurchfahrtstrassen und andere stark frequentierte Wege von Unrat zu befreien. Besonders belastete Stellen zeigten sich im Kreuzungsbereich Ostwestfalen-Straße / Leopoldshöher Strasse die u.a. von der freiwilligen Feuerwehr gereinigt wurden.

Menschenunwürdig waren die Bereiche im Gewerbegebiet Hasselbruch, die von den körperlichen Ausscheidungen der LKW-Fahrer geprägt waren. Dieser Bereich wird künftig nicht mehr von Ehrenamtlichen und Kindern gereinigt, da das gesundheitliche Risiko nicht zu verantworten ist. Die anwesenden kleinen Verhaltensforscher fragten sich, ob die Autofahrer nur betrunken durch die Gegend fahren, weil so viel Kleinspirituosen in den Gräben zu finden waren. Dazu gesellten sich noch reichlich Zigarettenschachteln und Verpackungen von Fastfoodketten.

Im Anschluß konnten die Erzählungen über die kuriosesten Funde bei Pommes, Würstchen und Getränken ausgetauscht werden. Kleine Aufmerksamkeiten für die Kinder wurden von der Sparkasse Lemgo gesponsert.

Bei schönstem Wetter hat die Aktion allen Beteiligten großen Spaß bereitet und findet im nächsten Jahr sicher wieder statt.

Hier gibt es einige Fotos der Aktion.

gruppenbild



Lärm macht krank

Die Tank- und Rastanlage und damit weiterer Lärm und Gestank für die Anlieger ist nunmehr beschlossene Sache. Leider konnten wir mangels ausreichender finanzieller Mittel und auch mangels ausreichender Unterstützung durch die Stadt, diesen Neubau nicht verhindern. Die Hoffnung, im Zuge dieses Genehmigungsverfahrens zusätzlichen Lärmschutz für die Anwohner bewirken zu können, schlug fehl.

Aber wir, die BI GiftmülldepoNie, geben nicht auf in unserem Bemühen den Landesbetrieb Straßen dazu zu bewegen, den Autobahnabschnitt insgesamt mit Lärmschutz zu versehen. Im Interesse unserer Gesundheit und unserer Lebensqualität.

Gerade die aktuellen Veröffentlichungen über die neuen Zahlen der Verkehrszählungen am Bielefelder Berg bestätigen unsere Befürchtungen, dass die vom Landesbetrieb im Planungsverfahren zugrunde gelegten Verkehrszahlen für die Tank- und Rastanlage Ravensberger Land längst überholt sind und wir in vielen Gebieten von Lockhausen weit über den Grenzwerten liegenden Lärmbelastungen ausgesetzt sind.

Wir haben beschlossen, den Landesbetrieb aufzufordern, gem. den gesetzlichen Bestimmungen eine komplette Überprüfung der Lärmsituation auf Basis aktueller Werte vorzunehmen.

Allen Bürgern, die sich durch den Lärm auf der A2 belästigt fühlen, stellen wir ein Musterschreiben zum Antrag auf nachträglichen Lärmschutz zur Verfügung.

Das Musterschreiben können Sie hier herunterladen.

Wir hoffen mit einer gemeinsamen Aktion hier etwas positives erreichen zu können.



Pressemitteilung: Bi gegen industrielle Biogasanlage in Lockhausen!

Am 18.06.09 berichtete die LZ über die Anfrage eines Betreibers eine industrielle Biogasanlage in Lockhausen bauen zu wollen. Die Lockhauser Bürger fragen sich, was noch alles kommt. Längst ist das Maß doch schon voll! Dieses wurde bereits auf den Gesprächen bei der Stadtentwicklung 2020 schon deutlich. Gerüchte, die Bi sei für eine solche Anlage müssen wir aufs Schärfste widersprechen! Was zunächst umweltfreundlich klingt, ist bei näherem Betrachten genau das Gegenteil!


Viele Argumente sprechen gegen eine Anlage in der Dimension:

  • Großanlage ist für unsere Region im stadtnahen Raum (BI,HF,BS) überdimensioniert, da zu wenig verfügbare Ackerfläche im näheren Bereich zur Verfügung stehen.
  • Viele landwirtschaftliche Anlagen (bis 500 kW) sind im Umkreis schon in Betrieb, weitere sind in der Planung, die auch noch Flächen benötigen.
  • Die Schwester-Großanlage in Horn Bad Meinberg kauft heute schon Mais in unserer Region
  • Bei einem derart aufkommenden Wettbewerb um Flächen wirft die die ethische Frage auf "Ernährung oder Energie?" Bei stetig steigender Hungersnot ohnehin eine schwierige Frage.
  • Landwirtschaftliche Kulturlandschaft wird sich negativ verändern.
  • Silomaisanbau wird sehr stark zunehmen, auf vielen Flächen wird alle zwei Jahre Mais stehen bzw. zum Teil jährlich.
  • Anteil der Wintergetreideflächen wird zurückgehen. Im Winter wird es weniger grüne Flächen geben und vermehrt abgeerntete Maisstoppeln zurück bleiben.
  • Mais bietet ideale Deckung und Nahrung für die Wildschweine. Die Wildschweinpopulationen können sich bis in die Niederungen ausbreiten, da die Bejagung in Maisflächen nicht möglich ist.
  • Wildschweine können zur Verbreitung von Schweinepestkrankheiten beitragen.
  • Die Geruchsbelastung durch die offenen Anschnittflächen ist noch nicht abschätzbar.
  • Verkehrsbelastung während der Ernte und im Frühjahr: Jeweils für 5 Wochen würde die Leopoldshöher STr. mit zusätzlichen 320 LKW-Bewegungen belastet. Derzeit sind es 200 LKW lt Verkehrsgutachten der Stadt und die Lockhauser empfinden die jetzige Verkehrsbelastung ohnehin schon störend. Eine solche Zusatzbelastung kann nicht hingenommen werden!
  • Der Bebauungsplan an der Leopoldshöher Straße ist ohnehin zur Zeit nicht rechtsgültig. An einem neuen Plan wird noch gearbeitet, das Ergebnis werden wir sicher nach der Wahl erfahren.


Wir wollen hoffen, dass die Planer die vorhandene Fläche nicht durch eine Biogasanlage unbrauchbar machen Denn, wer will schon neben einer solchen Anlage bauen?

Für die Stadtwerke gäbe es nur einen Vertragspartner, dennoch begibt man sich in die Abhängigkeit eines einzelnen Betreibers. Die Alternative währe mehrere Kleinanlagen, die am Ernteort bestückt werden. Damit entfallen die unsinnigen und unökologischen langen Zulieferwege. Schließlich müssen die Reststoffe wieder aus der Anlage auf die Felder zurückgebracht werden. Außerdem bleibt damit die Wertschöpfung in der Landwirtschaft und nicht bei einem Industriellen!



 

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